Digitale Produkte verkaufen

Wenn du an deine Kunden digital Produkte verkaufst, dann kannst du diese i.d.R. nicht klassisch per Post verschicken, sondern musst sie dem Kunden digital zur Verfügung stellen. Ein Beispiel für häufig verkaufte digitale Produkte sind eBooks oder mp3-Dateien. Welche Schritte du für den Verkauf von digitalen Produkten unternehmen musst, kannst du in diesem Artikel nachlesen.

In diesem Artikel

Cloudspeicher mit Billbee verbinden

Die Dateien, die du deinem Kunden zur Verfügung stellst, müssen an einem Ort abgespeichert werden, auf den Billbee zugreifen kann. Dafür werden Cloudspeicher-Dienste genutzt, die mit Billbee verbunden werden. Das bedeutet, dass du einen Cloudspeicher (z.B. Dropbox) einrichten und an Billbee anbinden musst. In diesen Cloudspeicher lädst du dann die digitalen Dateien, die deinem Kunden zum Download zur Verfügung stehen sollen. 

Bereitstellen der Datei

Nachdem du den Cloudspeicher angebunden hast und deine digitalen Dateien in diesen hochgeladen hast, musst du diese Datei mit einem Artikel in Billbee verknüpfen. Der Artikel, mit dem du die digitale Datei verknüpfst, muss der Artikel sein, der in der Bestellung des Kunden vorhanden ist, damit er die digitale Datei herunterladen kann. Verkaufst du also ein eBook als digitales Produkt, muss dieses eBook als Artikel in Billbee angelegt sein und mit der digitalen Datei des eBooks verknüpft werden. Wie du eine Datei aus deinem Cloudspeicher mit deinem Artikel in Billbee verknüpfst, findest du hier.

Kundenportal aktivieren

Damit der Kunde die digitale Datei herunterladen kann, muss das Kundenportal unter Einstellungen / Kundenportal eingerichtet werden. In den Einstellungen findest du einen Reiter mit den Einstellungen zu den Dateidownloads im Kundenportal. Hier kannst du alle Einstellungen rund um den Dateidownload durch den Kunden aus dem Kundenportal vornehmen. Welche Einstellungen das im Einzelnen sind, kannst du hier nachlesen.

Kunden informieren

Nachdem du den Cloudspeicher eingerichtet und angebunden hast, die Datei mit deinem Artikel verknüpft hast und das Kundenportal aktiviert hast, musst du deinem Kunden noch den Link für seinem Download zur Verfügung stellen. Damit du nicht jedem Kunden einzeln den Zugang zum Kundenportal manuell senden musst, kannst du das Versenden über eine Regel automatisieren. Eine detaillierte Anleitung, wie du das Versenden des Links zum Kundenportal automatisieren kannst, findest du hier.

Dateidownload durch Kunden

Jetzt steht dem Download der Datei durch den Kunden nichts mehr im Weg. Der Kunde erhält dank der Automatisierungsregel den Link zum Kundenportal. Wenn er auf den Link klickt, landet er ohne weitere Eingabe von Zugangsdaten o.ä. auf der Downloadseite des Kundenportals. Diese ist so personalisiert, dass er nur die Downloaddateien sieht, die seiner Bestellung zugeordnet sind. Optional kannst du im Kundenportal freischalten, dass der Kunde auch seine Rechnung für den Kauf herunterladen kann.

Nach dem Download

Was ist, wenn der Download nachträglich bearbeitet werden muss?

Musst du unter Umständen die Einstellungen zu bestimmten Downloads eines Kunden im Nachhinein bearbeiten, kannst du das direkt über seine Bestellung machen. Du gehst in deine Bestellübersicht und wählst die Bestellung des Kunden aus und klickst auf bearbeiten. Dort kannst du dann nachträglich die Anzahl der erlaubten Downloads anpassen oder auch das Datum, bis wann der Kunde die Dateien herunterladen können.

Downloadhistorie ansehen

Du möchtest sehen ob und wann dein Kunde die Datei oder seine Rechnung über das Kundenportal heruntergeladen hat? Das kannst du auch direkt in der Bestellung des Kunden sehen. Dafür gehst du in der Bestellung auf den Tab "Verlauf & Nachrichten". Hat der Kunde die Datei heruntergelangt, siehst du dort einen Eintrag darüber.

War dieser Artikel hilfreich? Vielen Dank für dein Feedback Bei der Übermittlung deines Feedback gab es Probleme, bitte probiere es erneut.